Die Idee zu Busyshadows

Die Idee für einen eigenen unabhängigen Verlag entstand aufgrund vieler kleinerer und größerer Projekte. Einerseits entstand der Verlag aus dem Wunsch, die vielen persönlichen Geschichten von Menschen, oft auf der Flucht, die wir seit Jahrzehnten hautnah mitkriegen und als „zines“ veröffentlichten, einem breiteren Publikum vorzustellen. Euch! Die Erzählerinnen sind Geflüchtete oder Migrantinnen, die ihre Geschichte teilweise selbst geschrieben haben und teilweise interviewt wurden. Andererseits sollen die vom busyshadows Verlag herausgegebenen Bücher beispielhaft lesbar machen, dass eine auf Respekt, Miteinander und Menschlichkeit basierende politische Praxis möglich ist und Spaß machen kann.

Auch Menschen, die teilweise jahrelang in Kontakt mit sozialer Arbeit waren, kommen zu Wort, zum Beispiel junge Erwachsene, die als Kinder ihre Elternteile im begleiteten Umgang getroffen haben oder – in Planung – ein Buch mit Gesprächen mit Menschen im Zusammenhang familien-rechtlicher Begutachtung. Auch in diesen Büchern geht es um die Entwicklung einer menschli-chen und respektvollen Praxis.

Der Verlag nutzt so weit wie möglich vorhandene Strukturen und eigene Fertigkeiten, um einer-seits die Preise der Bücher niedrig zu halten. Gleichzeitig versuchen wir zu ermöglichen, dass diejenigen, die ihre eigenen (Flucht-)Geschichten bei uns veröffentlichen, vom Verkaufspreis so viel wie möglich erhalten können.

Zum Schluss die Geschichte des Namens: Als wir am Ende des letzten Jahrtausends nach einem Namen für unseren Netzwerkserver suchten, erreichte uns eine Nachricht aus Ghana auf dem Anrufbeantworter: „I’m not able to get you, guys, you have Busyshadows.“ Wir konnten uns sofort identifizieren mit dem Bild der geschäftigen Schatten, sodass seitdem unser Netzwerk so heißt und nun auch dieser Verlag. Danke, Mr. Asampana!


Bereits woanders erschienene Bücher oder „Zines“

Keinen festen Boden unter den Füßen/Mir gehts heute ein bisschen gut!


Es ist leichter in den Himmel zu kommen als nach Europa – Blinde Passagiere


Kinderspiele in der Stadt


Bei mir ist alles normal.


Bleiberecht und Schule ist ein Muss.


Kupfer Gold und Silbentrennung


Bei uns ist es so


The PIKPA Story – Eine Insel organisiert sich solidarisch


Solidarität mit den Protesten und sozialen Bewegungen in Griechenland!


Journey back to Lesvos


We want our Baba back!


Nasimgül – überlebende afghanische Mutter


Der Brief von Arijana – Ein Romamädchen kämpft gegen ihre Abschiebung


All I need is Arbeitserlaubnis  – Lampedusa in Hamburg Professions


Die rote Tasche, brennende Schuhe


Lost at border


Reunite us now!


Letters to the world from Moria.


The Olive tree and the old woman


10 years NO BORDER camp Lesvos


Shooting back- eine fotografische Antwort auf 28 Jahre Bespitzelung


Art crossing borders with Experts of the world unite!


Welcome to Greece


Wir werden noch tanzen!


WIR.


Reclaim the seas blog




Unsere Geschichten erzählen von Solidarität und Kraft!

Die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen, entstand aus der Zusammenarbeit mit allen den in der Liste genannten Personen und Gruppen: